Neue Bücher von Nicolai Sarafov

„Die Trächtigkeit des Nichts“

(Format 28 / 29 cm, 52 S.,
Aufl. 333 Expl., farbig, 2017)

Wenn wir nicht abgeneigt sind, über Wahrheit,
Wirklichkeit, Realität, Schwerkraft, Zeit, Urknall,
Schwarze Löcher, Götter, Universum und
dergleichen nachzudenken, kann das Gedachte
schon einmal anders ausfallen als
das zeitgemäß Behaftete.

„Sisyphos, sei sein Stein Sein?“

(Format 28 / 29 cm, 58 S.,
Aufl. 333 Expl., farbig, 2018)

Das hier aufgeführte absurde Theaterstück
erzählt über Sisyphos. Er erfährt unter anderem,
dass Leben sich nicht im Drängen von Gewichten und
im Abtragen von Lasten erschöpft.
Der Sisyphos’sche Stein ist zugleich Kumpel und Bürde.
Er erklimmt den Status eines Katalysators des Werdens.
„Eine schöne Bescherung“

(Format 28 / 29 cm, 56 S.,
Aufl. 333 Expl., farbig, 2018)

Schöne Bescherung hat etwas Doppeldeutiges an sich.
Demnach ist diese Geschichte eine Weihnachts–
geschichte, die gerade noch gefehlt hat.
Eigentlich handelt die Geschichte von einer Odyssee
durch die Milchstraße mit glücklicher Rückkehr zum
Buckelwal, der drei legendäre Fantasie-Gestalten
(Baron Münchhausen, Bruder Jonas, Pinocchio) beherbergt.
Die Relativität der Zeit ist bekanntlich kein Quatsch.
Das wird auch vom wissenschaftlichen Berater der
Gruppe (Teddybär Grabi) bestätigt und vom begleitenden
Reporter (Emil Giacomo Schüberli) durch den Äther
verbreitet. Mehr sei hier nicht verraten.

„Keine Woche ohne Donnerstag“

(Format 28 / 29 cm, 56 S.,
Aufl. 333 Expl., farbig, 2018)

Esel: An der Kreuzung haben wir uns bereits gegenseitig vorgestellt.

Naja, dazu gehört ja auch nicht viel. Ich bin also ein Esel … aber nicht immer! Jedenfalls ist Donnerstag jetzt mein Name!

Von Eselsgedanken geplagt traf ich heute an der Gabelung unserer Wege auf Klaus. Er schien in ähnlich plagende Überlegungen vertieft; allerdings in einer Variante, die bei Menschen eher in Brüten ausartet, als ob sie einen Vogel hätten.

Also nahmen wir den gleichen Weg. War schließlich egal welchen. Zu Anfang war Klaus leicht verunsichert, ob ihm das passen würde, aber manchmal muss man einen Menschen zu seinem Glück zwingen.

Soweit zu jenem merkwürdigen Donnerstag, an dem Klaus einen kaum alltäglichen Esel kennenlernte, nämlich – mich! Der Gute hat den Tag der Begegnung als Benennung für mich akzeptiert, um mich nicht mit Esel ansprechen zu müssen. Sehr sensibel, sonst wäre es fraglich geworden, wer hier der Esel ist.

Wie auch immer, Klaus soll jetzt in fröhlicher Verbundenheit mein Gefährte sein. Man könnte es auch Freundschaft nennen.

Bezeichnungen sind nun mal nötig. Sie als Leser und Betrachter würden sich über anonyme Hauptdarsteller ganz schön wundern. Und bekämen ohne Klaus & Donnerstag garantiert keine lustige Geschichte präsentiert.

Ein Esel ist nicht leicht zu verstehen, aber auch Klaus ist keine gewöhnliche Erscheinung. Wenn ich im Folgenden kein normaler Donnerstag bin, aber sonst immer ein Esel – während Klaus stets Klaus bleibt, auch wenn er sich hier wie ein Esel aufführt – so wird offensichtlich, dass es personalbezogene Verwechslungen geben kann. Das Ganze ist zwar eine Eselei, aber eine verbindende, wie ich hoffe.

Klaus: Warum sind deine Augen rot?

Esel: Alles Schöne auf dieser Welt ist blau! Mein Augenblau ist halt rot.